Warum wir gerade jetzt nicht die Hoffnung verlieren dürfen

Die Anschläge von Paris treffen Europa mitten ins Herz. Am Abend des 13. Novembers 2015 haben Attentäter gezielt und organisiert mehrere Sprengsätze gezündet, wahllos in Menschenmengen geschossen und Geiseln genommen. Medienberichten zufolge starben über 120 Menschen. Die Behörden ermitteln, Europa trauert.

Als ich gestern Abend auf Twitter davon las, war ich entsetzt, schockiert, traurig, wütend und fühlte mich ohnmächtig. Was für eine kaputte Welt, überall Gewalt und Hass.

Doch dann keimte ein weiteres Gefühl in mir auf: So nicht. Ich will nicht aufgeben, mich nicht in die Ohnmacht und Hoffnungslosigkeit fallen lassen. Ich will daran glauben, dass es trotz allem noch viel Gutes in der Welt gibt: Solidarität, Toleranz, Nächstenliebe.

Und damit war und bin ich nicht allein. Unter den Hashtags #NotAfraid und #NousSommesUnis machen sich auf Twitter tausende Menschen Mut und erinnern daran, dass Hass, Fremdenfeindlichkeit, Angst und Rache uns nicht helfen - sondern genau das bewirken, was die Attentäter bezwecken: Spaltung, Misstrauen, Zerstörung.

Also lasst uns gerade jetzt zusammenhalten, uns helfen und unterstützen - egal, welcher Herkunft oder Religion. Diese Welt braucht das. Dringend.

Unsere Gedanken sind bei den Opfern und Hinterbliebenen.

Zeige der Welt, dass wir jetzt zusammenhalten müssen.

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Titelbild via Pixabay

Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Caring, in dem es um Dinge geht, die unsere Welt besser machen: Konsum, Umweltschutz, Gerechtigkeit, Gesellschaft. So wie in diesen Artikeln: