Tyrion aus Game of Thrones

12 Lektionen fürs Leben, die du aus Game of Thrones lernst

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Victor Redman

Einige Leute behaupten, aus House of Cards könnte man viel über Politik lernen. Ich hingegen sage: Aus Game of Thrones lernst du fürs ganze Leben!

Egal, ob's darum geht, dass wir alle – wirklich, wirklich alle – sterben oder darum, dass mit Wein im Bauch vieles leichter ist...

Hier sind 12 Lektionen fürs Leben aus Game of Thrones:

1. Sei bereit, dir die Hände schmutzig zu machen

In der ersten Folge erlebst du, wie Ned Stark einen Deserteur der Nachtwache hinrichtet. Als Herr von Winterfell hätte er diese unangenehme Aufgabe natürlich delegieren können, doch er tut es nicht. Er hat das Urteil gefällt und er vollstreckt es. Damit beweist er Rückgrat. Und das ist immer wichtig im Leben!

2. Wähle deine Kämpfe weise

Verstehe mich nicht falsch: Loyalität ist essentiell. Genau so Prinzipien. Aber es gibt Momente, in denen einfach umdrehen und gehen die bessere Option ist. Nimm dir ein Beispiel am Hund! Der lässt sich zwar lange herumschubsen, zieht aber doch noch die Reißleine, ehe er in König Joffreys selbst verschuldetem Krieg verheizt wird. 

Du musst eben wissen, wann‘s wirklich aussichtslos ist.

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3. Versuche, nicht zu anständig zu sein

Wäre der ehrenwerte Ned Stark nur ein bisschen weniger ehrenwert gewesen, würde er inzwischen wohl auf dem Eisernen Thron sitzen und Westeros wäre besser dran. Stattdessen gammeln seine sterblichen Überreste jetzt in wenigstens zwei Teilen irgendwo vor sich hin. 

Anstand zu haben ist gut und wichtig, aber du solltest dir keinen Strick daraus drehen lassen — schon gar nicht, wenn dein Gegenüber offensichtlich keinen besitzt!

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4. Akzeptiere deine Schwächen

In Game of Thrones hast du Könige, Ritter und hohe Herrschaften gleichermaßen sterben sehen. Zu den wenigen, die es bis hierhin geschafft haben, zählt ausgerechnet der kleinwüchsige Tyrion, von allen als Gnom verspottet. 

Warum? Ganz einfach: Er macht sich nichts vor. Er kennt seine Stärken, akzeptiert seine Schwächen und verhält sich entsprechend. Und du?

5. Sei nicht hochmütig

Prinz Oberyn ereilt ein ziemlich ekliges Ende im fast schon gewonnen Duell mit dem Berg. König Joffrey muss sogar auf seiner eigenen Hochzeitsfeier dran glauben, nachdem er noch kurz zuvor den Sieg über Haus Stark gefeiert hat. 

Plötzliche, meist gewaltsame, Todesfälle sind bei Game of Thrones an der Tagesordnung. Dabei trifft es oft die, die sich ihrer Sache zu sicher sind. Ja, Hochmut kommt vor dem Fall.

6. Du kannst es nicht jedem recht machen

Als der irre König Aerys Targaryen im Angesicht der Niederlage befiehlt, die Stadt Königsmund mit allen Einwohnern niederzubrennen, stößt Ser Jamie ihm das Schwert in den Rücken, um das zu verhindern. Statt einer Belobigung wird er dafür jedoch nur als „Königsmörder“gebrandmarkt — als Mitglied der königlichen Garde hätte er den König schließlich bis zum letzten Atemzug verteidigen müssen. 

Wäre das ernsthaft für irgendjemanden die bessere Wahl gewesen? Wohl kaum. Aber Jamie hatte seine Gründe und kann damit leben, dass nicht jeder sie versteht. In dieser Beziehung lerne ich gern von ihm.

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7. Halte dein Wort

Die Lannisters sind alles andere als beliebt in Westeros, aber ihr Wort hat Gewicht. Sie halten ihre Versprechen und zahlen ihre Schulden —in jeder Hinsicht. Dafür werden sie respektiert. 

Die Leute mögen dich für einen Arsch halten, aber wenn man sich auf dich verlassen kann, ist das trotzdem eine Menge wert.

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8. Wisse, was du willst

Wenn jemand Karriere-Coach werden sollte, dann Petyr Baelish. Niemand in Game of Thrones behält sein Ziel so klar im Auge wie er. Dabei ist er zwar absolut skrupellos, aber der Erfolg gibt ihm recht —bisher zumindest. 

Manchmal musst du einfach wissen, was du willst und bereit sein, es dir zu nehmen, wenn die Gelegenheit sich bietet. 

9. Bedenke immer den Worst Case

Als Ned Stark nach dem Tod von König Robert in den Thronsaal marschiert, um die Königin und ihre Kinder festsetzen zu lassen, glaubt er, ausreichend Verbündete an seiner Seite zu haben. Kurz darauf wird er öffentlich als Verräter hingerichtet. 

Egal, wie sehr du dich im Recht fühlst; egal, wie sicher du bist, alles bedacht zu haben —lass’ nie außer Acht, was schlimmstenfalls schief gehen könnte. Du spielst vielleicht nicht das Spiel der Throne, wo du siegst oder stirbst, aber ein Scheitern an der falschen Stelle kann dennoch sehr unangenehm sein. 

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10. Das Herz will, was es will

Robert Baratheon hätte niemals gegen die Targaryens rebelliert, hätten sie ihm nicht seine Verlobte genommen. Folglich wäre er auch niemals auf den Eisernen Thron gekommen. Die gesamte Geschichte von Westeros hätte sich anders entwickelt. 

Am Ende hat halt immer das Herz das letzte Wort, sowohl in den sieben Königreichen als auch in unserer Welt.

11. Mit Wein im Bauch geht alles besser!

Die Nacht ist dunkel und voller Schrecken. Der Winter kommt. Diese düsteren Gefühle kennen du und ich wohl ebenso gut wie die Menschen in Westeros.

Aber mit ein wenig Wein im Blut ist das alles wenigstens etwas leichter zu ertragen. Was für Tyrion gut genug ist, ist auch gut genug für mich.

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12. Du hast nicht ewig Zeit

Spätestens seit der Roten Hochzeit ist endgültig klar, dass in Game of Thrones wirklich jeder ohne Vorwarnung und auf furchtbarste Art und Weise sterben kann. Valar Morghulis — jedermann muss sterben, so lautet ein geflügeltes Wort in Westeros.

Und obwohl mir — hoffentlich! — weder der Schädel zerquetscht noch eine Klinge zwischen die Rippen gerammt wird, gilt das auch für mich. 

Keiner von uns wird ewig hier sein, und aus der Zeit, die du hast, musst du das Beste machen.

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Dieser Artikel ist Teil unseres Ressorts Couching, in dem sich alles um Serien, Filme, Games und dein geliebtes Sofa dreht! So wie in diesen Artikeln: